Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten
Inhalt:

Meine Leseempfehlung zum Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth. Das Buch erschien 2016 und hat 192 Seiten. Es gehört zum Genre Selbstwertgefühl, positives Denken und Selbstbewusstsein & ‑vertrauen. Es ist ein Buch für mehr Gelassenheit im Alltag und zeigt dir, wie du lernst, „Nein“ zu sagen – ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben – und dabei dich selbst wichtiger nimmst.
Meine Empfehlung
Ich liebe Bücher, die keine klassischen Ratgeber sind, sondern ehrlich, direkt und ungeschönt unsere alltäglichen Herausforderungen aufgreifen und dabei pragmatische Lösungsansätze liefern. „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth ist genauso ein Buch.
Mit einer erfrischend frechen Art kombiniert die Autorin persönliche Anekdoten, provokante Kommentare und kluge Denkanstöße. Sie spricht nicht belehrend, sondern erzählt aus ihrem Leben – direkt und nahbar. Gerade deshalb fühlen wir uns mit ihren Themen so verbunden: Denn wir kennen diese Situationen, in denen wir am liebsten „Nein“ sagen wollen, es aber dann doch nicht tun. Alexandra Reinwarth zeigt uns, wie wir es doch können und somit die Dinge am Arsch vorbei gehen lassen können. Sie vermittelt befreiende und humorvolle Ideen, mit denen du wieder mehr Gelassenheit im Alltag findest.
Kernbotschaft
Das Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ ermutigt dich, „Nein“ zu sagen – und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen. Du lernst, dich von Dingen, Menschen und Verpflichtungen zu lösen, die dir Energie rauben und dir einfach nicht guttun. Entwickle mehr Gelassenheit im Alltag, indem du dich selbst wichtiger nimmst, ohne dabei egoistisch oder verletzend gegenüber anderen zu sein. Das Buch zeigt dir, wie befreiend es ist, dich nicht länger von den Erwartungen anderer steuern zu lassen. Die klare Botschaft des Buches lautet: Mehr Gelassenheit, weniger Bullshit.
Welche Lebensbereiche werden am stärksten beeinflusst?
- Beziehung zu sich selbst: Du lernst, dich selbst ernster zu nehmen, Grenzen zu setzen und dich nicht länger unterzuordnen. Das stärkt dein Selbstwertgefühl und dein Vertrauen in die eigenen Entscheidungen.
- Persönliche Weiterentwicklung: Durch reflektiertes Denken, bewusstes Handeln und neue Glaubenssätze beginnst du, dein Leben aktiv zu gestalten, statt dich fremdbestimmen zu lassen.
Welche Kompetenzen werden gestärkt?
- Kommunikationsfähigkeit: Du lernst, klar und freundlich Nein zu sagen, ohne dich zu verbiegen.
- Grenzen setzen: Das Buch zeigt dir, wie du klar und selbstbewusst Grenzen setzt – ohne Schuldgefühle und ohne Angst vor Ablehnung.
- Authentizität: Du stärkst deine Fähigkeit, dich ehrlich und unverstellt zu zeigen.
- Selbstwertgefühl: Du erkennst deinen eigenen Wert, handelst entsprechend bewusster nach deinen Bedürfnissen und lernst, dich selbst wichtiger zu nehmen.
- Eigenverantwortung: Du übernimmst endlich Verantwortung für deine Entscheidungen und lernst, dein Wohlbefinden nicht hinter die Bedürfnisse anderer zu stellen.
Zusammenfassung

Das Buch wirft einen ehrlichen und humorvollen Blick auf unseren alltäglichen Wahnsinn, dem wir uns oft unnötig aussetzen. Alexandra Reinwarth erzählt persönliche Anekdoten, wie sie gelernt hat, sich von Dingen, Menschen und Erwartungen zu distanzieren, die ihr nicht guttun – und das ganz ohne Schuldgefühle. Das Buch ist in die Einleitung und 6 Kapitel aufgeteilt. In der Einleitung befasst sich die Autorin mit der entscheidenden Frage, warum es uns so schwerfällt, die Dinge am Arsch vorbeigehen zu lassen. Das Ziel ist es, „Nein“ sagen zu lernen, ohne schlechtes Gewissen, für mehr Gelassenheit im Alltag. Danach geht es mit den einzelnen Kapiteln weiter, die jeweils die alltäglichen Scherereien eines Lebensbereichs aufgreifen. Die einzelnen Kapitel drehen sich dabei um die alltäglichen Scherereien eines unserer bekannten Lebensbereiche.
Kapitelübersicht
- Die eigene Person: Der Fokus liegt darauf, sich von dem Selbstoptimierungswahn auf das eigene Erscheinungsbild zu befreien. Es geht um Selbstakzeptanz und die Erkenntnis, dass wir nicht makellos sein müssen. Du lernst, aufzuhören, dich selbst nicht zu kritisieren, und mehr auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.
- Freunde, Bekannte & Unbekannte: In diesem Kapitel geht es um die typischen sozialen Verpflichtungen, denen wir uns genötigt fühlen, zu beugen. Oft fühlen wir uns gegenüber Unbekannten, Bekannten und Freunden zu einem gewissen Verhalten verpflichtet. Jedoch lernst du anschaulich, „Nein“ zu sagen und dich von nervigen WhatsApp-Gruppen und unangenehmem Smalltalk zu befreien.
- Familie: Als eine „Kür in Sachen Arsch-vorbei“ beschreibt die Autorin den Umgang mit Familie. Es wird der typische Wahnsinn beschrieben, den wir mit der Schwiegermutter haben, oder mit dem interrogativen Interview von unseren Tanten. Es geht auch um heikle Themen wie Geschenke und Erbstücke der Familie oder Religion und Politik. Du lernst, dich von all dem familiären Pflichtgefühl zu befreien und den Erwartungen von Eltern und Verwandten liebevoll Grenzen zu setzen.
- Im Beruf: Es werden die Alltagsdramen, die sich rund um Job und Karriere abspielen, humorvoll beschrieben. Du erfährst von der Autorin hilfreiche Strategien, um dich von diesen Bürodramen, übergriffigen Kollegen und sinnlosen Meetings nicht stressen zu lassen. Außerdem lernst du, effektiv Bitten von deinen Kollegen/Kolleginnen auszuschlagen und dein Wohlbefinden nicht mehr für deinen Job zu opfern.
- Eltern & Kinder: Dieses Kapitel ist speziell für Mütter und Väter. Reinwarth beschreibt mit viel Ironie, wie Eltern – besonders Mütter – ständig das Gefühl haben, alles falsch zu machen. Sie zeigt humorvoll, wie absurd viele Diskussionen rund ums Kind sind und dass es doch vor allem darum geht, liebevoll und präsent zu sein. Du lernst als Elternteil, den Druck rauszunehmen und das chaotische Leben mit deinen Kindern wieder erfüllender wahrzunehmen. Außerdem erfährst du, wie du dich vom Vergleichen mit anderen Eltern befreist.
- Die Liebe: Die wesentlichste Erkenntnis aus diesem Kapitel ist, sich in der Partnerschaft nicht selbst aufzugeben. Die Autorin plädiert dafür, Grenzen zu setzen, auch in der Beziehung – und das ohne Schuldgefühle. Reinwarth räumt auch mit vielen Vorstellungen von der „perfekten Liebe“ auf, die aus Filmen oder gesellschaftlichen Normen stammen. Du wirst daran erinnert, dass Selbstliebe kein Egoismus ist, sondern Voraussetzung für eine gesunde und glückliche Beziehung.
Ich hoffe, ich konnte dich dazu inspirieren, das Buch zu lesen. Wenn ja, dann kannst du über diesen Link hier das Buch kaufen.
Fazit
„Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ ist das ideale Buch für alle, die sich im Alltag zu sehr von Erwartungen, Pflichten und Perfektionismus vereinnahmen lassen. Ob gestresste Eltern, Alltagsheld:innen, Perfektionist:innen oder alle, die einfach nur schwer Nein sagen können. Dieses Buch hilft, sich selbst wieder wichtiger zu nehmen und trotzdem empathisch zu bleiben.
Wenn du eine ehrliche, freche und zugleich befreiende Anleitung für mehr Gelassenheit im Alltag suchst – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Humor und Lebensnähe –, dann ist dieses Buch genau richtig für dich.
Weitere Bücher der Autorin
Alexandra Reinwarth hat eine ganze Reihe von humorvollen, lebensnahen und inspirierenden Büchern geschrieben. Viele davon drehen sich um unsere typischen Alltagsprobleme, allerdings immer mit einem humorvollen Augenzwinkern.
Bücher aus der Reihe „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“:
- Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – jetzt erst recht.
- Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – für Mütter
- Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – für den Job
- Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – das Kochbuch
- Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Wochenkalender
Weitere Bücher zur persönlichen Entwicklung, die ich selbst gelesen habe und empfehlen kann:
- Das Leben ist zu kurz für später – ein Selbstversuch, der zum Nachdenken anregt.
- Glaub nicht alles, was du denkst – Wie du deine Denkfehler entlarvst und endlich freie Entscheidungen triffst
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