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Tagebuch schreiben: Wie du die Magie für dich selbst entdeckst - exploringfreedom - Der Blog für Veränderung im Leben.
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Tagebuch schreiben: Wie du die Magie für dich selbst entdeckst

7, Okt. 2024 | Blog, Selbstreflexion & Tagebuch gestalten | 0 comments

Glyphe: LEARN

Geschätzte Lesedauer: 20 Minuten


In unserer heutigen Zeit, die von ständiger Hektik und digitalen Ablenkungen geprägt ist, bietet Tagebuchschreiben einen ruhigen Rückzugsort.

Es ist ein Ort der Selbstreflexion und des inneren Friedens.

Es ist mehr als nur das bloße Festhalten von Gedanken und Erlebnissen, es ist eine Reise zu sich selbst.

Mit jedem Wort, das auf das Papier fließt, entfaltet sich eine einzigartige Magie.

Wir können beim Schreiben ganz wir selbst bleiben, ohne Urteil und ohne Eile.

In dieser stillen Praxis finden wir die Kraft, Veränderung in unserem Leben zu schaffen und dieses bewusster und erfüllter zu gestalten.

Für viele Menschen ist das Tagebuchschreiben zu einer wichtigen Routine im Leben geworden. Wer einmal damit angefangen hat, den lässt Tagebuch schreiben nie mehr los.

Aber was steckt hinter der Magie des Tagebuchschreibens?

Welche Gründe gibt es, dass Menschen in der heutigen digitalen Zeit immer noch lieber mit einem Stift auf Papier ihre Tage Revue passieren lassen?

Ein weitverbreitetes Missverständnis ist, dass es etwas mit der Schreibfähigkeit zu tun hat. Nur Schriftsteller, Autoren oder Schreibbegabte führen ein Tagebuch.

Aber diese Annahme ist falsch.

Jeder kann ein Tagebuch führen.

Auch du kannst diese Magie selbst erleben.

Ich verrate dir 12 Vorteile, von denen du durch Tagebuchschreiben profitieren kannst.

Außerdem gebe ich dir Tipps, wie du die Magie des Tagebuchschreibens in 3 Schritten für dich selbst entdecken kannst, und weiter unten findest du zusätzliche interessante Informationen zum Tagebuchschreiben.

Interessiert?

Dann bleib dran …

Warum solltest du Tagebuch schreiben?

Ich habe 12 Vorteile für dich zusammengetragen, von denen du beim Tagebuchschreiben profitieren kannst.

1. Persönliche Veränderungen und Fortschritte dokumentieren.

Bei exploringfreedom geht es darum, Veränderung im Leben zu schaffen.

Kein Hilfsmittel ist so effektiv wie das Tagebuchschreiben, wenn es darum geht, Veränderung im Leben sichtbar zu machen.

Ein Tagebuch ermöglicht dir, deine Veränderungen, Fortschritte, Ziele und Erfolge festzuhalten.

Egal, ob es große oder kleine Erfolge sind.

Halte jeden Fortschritt fest.

Diese Einträge helfen dir besonders dann, wenn der Selbstzweifel in dir wächst und du deine Zuversicht verlierst.

Blättere im Tagebuch zurück und schaue dir an, was du schon alles erreicht hast.

2. Positive Auswirkung auf unsere Gesundheit.

Das Schreiben ist schon lange als eine Form der Kunsttherapie bekannt.

James W. Pennebaker ist wohl der bekannteste Psychologe, wenn es um das Thema expressives Schreiben (anderer Begriff für therapeutisches Schreiben) geht. Er und Joshua Smyth haben in den 1980er Jahren eine Methode entwickelt, bei der Menschen über ihre tiefsten Gedanken und Gefühle schreiben, insbesondere über belastende oder traumatische Erlebnisse. 

Sie entdeckten, dass regelmäßiges Schreiben über emotionale Erfahrungen viele psychische und physische Vorteile bringt.

Die Studie zeigte bei den teilnehmenden Studenten unter anderem eine verbesserte Immunfunktion, gesteigerte Resilienz und weniger Stress und Angst.

Das Schreiben in Form eines Tagebuches kann sich positiv auf deine Gesundheit auswirken.

3. Mehr Achtsamkeit und Dankbarkeit.

Achtsamkeit mit dem Tagebuchschreiben zu verbinden, ist eine wunderbare Methode, seinen Bewusstseinszustand zu trainieren. Diese Methode kann dir dabei helfen, tiefer in deine Gedanken und Gefühle einzutauchen und gleichzeitig im Hier und Jetzt präsent zu bleiben.

Dankbarkeit regelmäßig im Tagebuch auszudrücken, hilft uns, die kleinen Dinge im Leben schätzen zu lernen. Das regelmäßige Ausdrücken von Dankbarkeit führt zu mehr Glück, Zufriedenheit und größerem Selbstbewusstsein.

Durch diese Praxis lernst du, was dir wahrhaft Freude und Glück schenken kann.

4. Eine Möglichkeit zur Selbstreflexion und Selbstanalyse.

Das Tagebuchschreiben kann uns dabei helfen, Situationen, Emotionen oder Geschehenes selbst zu reflektieren und zu analysieren.

Es kann zu einem Ort der Selbstkritik werden.

Durch regelmäßiges Schreiben lernst du, ehrlich mit dir selbst zu sein. Wenn du dieses Vertrauen in dir selbst findest, dann entfaltet sich die Magie des Tagebuchschreibens vollends für dich.

Du lernst dadurch auch, Kritik von anderen besser anzunehmen und etwas Positives daraus zu ziehen.

5. Dem Gedankenkarussell entkommen.

Täglich schwirren uns zirka 60.000 Gedanken durch den Kopf, und davon sind nur circa 3 Prozent positiver Natur. 

Mit 97 Prozent an Gedanken negativer Natur schlägst du dich täglich umher.

Ohne Unterbrechung, weil es keinen Moment gibt, an den du nicht denken kannst.

Um mit dieser Flut an Gedanken fertig zu werden, suchen wir den Kontakt zu anderen Menschen. Wir wollen unsere Gedanken mit irgendjemandem teilen, weil es uns Erleichterung verschafft. Das geht aber nicht immer und oft wirst du mit deinen 58.200 Gedanken (97 % davon negativ) alleingelassen.

Ein Tagebuch zu führen, kann dir dabei helfen, diesem Gedankenkarussell zu entkommen. Durch das Schreiben kannst du deinem Gehirn dabei helfen, deine Gedanken und Gefühle zu ordnen.

Ordnung ist für das Gehirn unheimlich wichtig. Es hilft dem Gehirn, effizienter zu arbeiten, fördert die Konzentration, trägt zur emotionalen Stabilität bei und hilft vor allem bei der Stressreduktion.

6. Eine Möglichkeit, Stress und Angst zu reduzieren.

Der bekannte Psychologe Pannebaker stellte fest, dass Schreiben hilft, Emotionen besser zu verarbeiten, weil es dadurch zu einer emotionalen Entlastung kommt.

Angst wird oft als irrational empfunden, weil sie entweder sehr individuell ist oder nicht immer im Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung steht. Meine Mutter fürchtet sich zum Beispiel sehr vor Schlangen, während ich diese Angst nicht nachvollziehen kann. Ich fürchte mich vor Spinnen, was meine Mutter wiederum nicht nachvollziehen kann.

Angst erscheint uns irrational, sie kann aber tief verwurzelte biologische, psychologische und soziale Ursachen haben.

Das Tagebuchschreiben kann uns dabei helfen, diese Mechanismen besser zu verstehen.

Das kann dazu führen, dass du lernst, besser mit deiner eigenen Angst umzugehen und sie so letztendlich bewältigen kannst.

7. Perspektivwechsel und alternative Lösungsansätze.

Tagebuchschreiben kann ein mächtiges Werkzeug sein, um den Perspektivwechsel zu üben und alternative Lösungsansätze zu entwickeln.

Das Ziel des Schreibens ist, eine Situation aus einer anderen Perspektive zu beschreiben. Dabei stellst du dir selbst die Frage, wie andere die Situation bewerten würden. Zum Beispiel mit „Wie würde meine beste Freundin diesen Streit bewerten?“ oder „Was würde eine außenstehende Person zu diesem Streit sagen?“

Das Lesen vergangener Einträge und das regelmäßige Reflektieren können dir helfen, zu sehen, wie sich die Sichtweise auf bestimmte Situationen verändert hat.

Nach einem Streit kannst du oft einen anderen Blickwinkel einnehmen. Aus diesen Erkenntnissen kannst du neue Lösungsansätze für die Zukunft ableiten und vielleicht anders reagieren.

8. Persönliche Motivation steigern.

Das Tagebuch kann eine Quelle der Inspiration und Motivation sein. Das Festhalten von inspirierenden Zitaten oder positiven Affirmationen kann dir in schwierigen Zeiten einen Motivationsschub geben. Das Betrachten deiner bereits erreichten Erfolge kann uns motivieren. Sogar das Gegenteil kann uns motivieren. Auch nicht erreichte Ziele können uns motivieren, zur Tat zu schreiten.

Das regelmäßige Reflektieren der eigenen Gedanken und Gefühle kann dir dabei helfen, besser zu verstehen, was dich antreibt und was dich zurückhält. Diese Erkenntnisse können dir helfen, motivierter zu bleiben.

Nutzt du dein Tagebuch, um Probleme zu analysieren und Lösungen zu finden, dann kann dir das nachträgliche Lesen das Gefühl geben, dass du Herausforderungen meistern kannst. Wenn du siehst, welche Herausforderungen du bereits gemeistert hast, dann kann dich das motivieren, dich der nächsten Herausforderung leichter zu stellen.

9. Entschleunigung des Alltags.

Tagebuch schreiben ist nicht nur eine hervorragende Möglichkeit zum Stressabbau, sondern auch eine großartige Entspannungsübung.

Tagebuchschreiben als Entspannung zu nutzen, ist eine Form der Stressprävention.

Es muss nicht immer in erster Linie als Mittel zum direkten Stressabbau genutzt werden. Du kannst diese Routine des täglichen Schreibens auch als Prävention gegen Stress aufbauen.

Tagebuchschreiben kann die gleiche entspannende Wirkung haben wie eine Meditation.

Es ist eine hervorragende Alternative zur Meditation, wenn du mit dieser Entspannungstechnik nicht vertraut bist.

10. Hält Erinnerungen an Erlebnisse und Gefühle fest.

Banal, aber es ist wohl der naheliegendste Grund von allen, ein Tagebuch zu führen. Es ermöglicht uns, wertvolle Erinnerungen festzuhalten.

Und das ist in unserer heutigen Zeit besonders wichtig, da negative Nachrichten in den Medien häufiger vorkommen als positive. Medien präsentieren negative Ereignisse als dringlicher und relevanter, weil sie zu einer höheren Aufmerksamkeit der Konsumenten führen.

Diese negativen Nachrichten und Schlagzeilen haben jedoch auch einen erheblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Wahrnehmung der Welt. Du kannst dabei leicht vergessen, was gut und schön auf dieser Welt ist und wie schön unser eigenes Leben ist. Sich daran zu erinnern, ist enorm wichtig. Das gilt nicht nur für unser Wohlbefinden.

Auch die tägliche Flut an Informationen lässt uns schnell wieder vieles vergessen. Tagebuch schreiben kann uns dabei helfen, die wirklich wichtigen Erinnerungen im Leben präsent zu halten.

11. Die Funktion einer vertrauten Bezugsperson.

Über manche Gedanken oder Gefühle können wir nicht einfach so reden. Scham, Reue oder Eifersucht teilen wir selten mit Familie oder Freunden.

Auf Dauer können aber aufgestaute negative Gefühle zu einer inneren Belastung werden. Einen Teil dieser inneren emotionalen Belastung kannst du einem Tagebuch anvertrauen.

Durch das Schreiben kannst du für deine emotionale Entlastung sorgen, ohne dich jemand anderem öffnen zu müssen. In schweren Zeiten bringt dir das Tagebuch Trost und Hoffnung, auch wenn du deine Sorgen nicht mit Familie oder Freunden teilen willst.

12. Ermöglicht sich, kreativ auszutoben.

Ein Stück weit Freiheit kannst du auf einer leeren Seite finden. Es bietet allen Raum, ohne Einschränkungen dich kreativ auszutoben. Dazu gehört nicht nur das Schreiben, sondern auch andere kreative Formen finden ihren Platz in einem Tagebuch.

Das Tagebuch ist auch ein Ort, an dem du deine kreative Fertigkeit erweitern und dich selbst ausprobieren kannst. Du kannst neue Ideen erkunden, Geschichten erfinden oder einfach deinen Gedanken freien Raum lassen.

Neben dem Schreiben kannst du aber auch zeichnen, malen oder sogar Collagen erstellen. Dies hilft, deine visuellen Fähigkeiten weiterzuentwickeln oder neue kreative Techniken auszuprobieren.

In 3 Schritten die Magie des Tagebuchschreibens für sich selbst entdecken.

Schritt 1: Eine Routine aufbauen

Die größte Magie des Tagebuchschreibens liegt in der Kontinuität.

Wenn du von dieser Magie profitieren willst, dann musst du das Schreiben zu einer täglichen Gewohnheit machen.

Das Schreiben muss zu einem Vorgang werden, den du täglich durchführen musst, ohne dabei groß Energie aufbringen zu müssen. Ansonsten würdest du diese neue Routine nicht durchhalten können.

Um das zu erreichen, bedarf es, mit kleinen Schritten anzufangen.

Überlege dir eine feste Tageszeit zum Schreiben und halte diese konsequent ein. Täglich nicht mehr als 5–10 Minuten oder eine halbe Seite.

Mehr braucht es am Anfang nicht, um diese „neue“ Veränderung in deinen Alltag einzubauen. Sobald du deinen Rhythmus gefunden hast, darfst du automatisch länger und mehr schreiben.

Mehr zum Thema Gewohnheiten ändern findest du in meiner Leseempfehlung: Die 1 %-Methode von James Clear.

Schritt 2: Formuliere dein Warum

Ein wichtiger Schritt beim Aufbau einer neuen Gewohnheit ist, dir deines Warums klar zu werden.

Warum willst du diese neue Gewohnheit etablieren?

Warum möchtest du mit dem Tagebuchschreiben anfangen?

Versuche, deine persönlichen Gründe für das Tagebuchschreiben zu finden, und halte diese auf einer Seite in deinem Tagebuch fest.

Es hilft dir dabei, durchzuhalten, wenn du ins Straucheln gerätst, und motiviert dich, weiterzumachen.

Schritt 3: Fang einfach an!

Wie du bereits gelesen hast, machen wir uns täglich viel zu viele Gedanken. Darum fang einfach an.

Das Schöne am Tagebuchschreiben ist, dass es dir allein gehört und du schreiben kannst, wie du willst.

Selbst wenn du nicht gut in Grammatik oder Rechtschreibung bist, spielt das erst mal keine Rolle.

Du schreibst für dich und nur für dich.

Also kannst du auch tun und lassen, was du willst. Es gibt keine Regeln und das kommt nicht oft im Leben vor.

Nutze diese Möglichkeit, dich selbst frei zu entfalten.

Die einzige Beschränkung, die es gibt, ist der Rand deines Papiers.

Hier gibt es übrigens mehr Tipps, wie man endlich anfängt und in Bewegung kommt: Zum Artikel „Wie man anfängt: 7 Tipps für mehr Motivation im Alltag“.

Ein paar Tipps, wie du ein Tagebuch schreiben kannst:

Tipps für die Tagebuchgestaltung

Die kreativen Möglichkeiten, sein Tagebuch zu gestalten, sind unbegrenzt.

Bist du aber am Anfang von der leeren Seite eingeschüchtert, dann habe ich ein paar erste Gestaltungstipps für dich.

Ich unterscheide bei der Gestaltung der Tagebuchseiten zwischen Übersichtsseiten und den einzelnen Tagebuchseiten.

Übersichtsseiten sind für mich Seiten, auf die ich immer wieder zurückblättere, wie zum Beispiel Listen, formulierte Ziele oder Wünsche.

Auf der einzelnen Tagebuchseite lasse ich meinen Tag Revue passieren oder setze eine Intention für den Tag.

Beispiele, wie du Übersichtsseiten gestalten kannst:

  • Monatsübersicht:

Für jeden Monat halte ich eine Doppelseite frei.

Nach Ablauf des Monats fasse ich die Highlights des Monats auf dieser Seite zusammen.

Auf der Monatsübersichtsseite sammle ich auch Zitate oder Inspirationen, die mich im jeweiligen Monat besonders berührt haben.

Auch was ich gerade lese oder gelesen habe, halte ich auf dieser Seite fest. Jede Monatsübersicht bekommt von mir ein anderes Design.

  • Listen:

Ich führe eine Leseliste, die alle Bücher enthält, die ich gelesen habe.

Das Gleiche mache ich mit den Hörbüchern.

Du kannst zu jedem Thema, das du sammeln willst, eine Liste anlegen.

Es hilft dir, einen guten Überblick zu behalten, und kann motivieren. Entweder, weil die Liste voll oder leer ist.

Ich werde immer von meiner Leseliste motiviert.

  • Gewohnheitstracker-Seiten:

Tracker-Seiten sind speziell dafür gestaltet, um verschiedene Aktivitäten, Gewohnheiten oder Ziele zu verfolgen.

Diese Seiten helfen dir, tägliche oder wöchentliche Gewohnheiten zu verfolgen.

Du kannst deine tägliche Stimmung aufzeichnen, um Muster und Veränderungen im Laufe der Zeit zu erkennen.

Außerdem kannst du Fortschritte bei bestimmten Zielen dokumentieren, wie z. B. das Erreichen eines Fitnessziels oder das Lernen einer neuen Fähigkeit.

Du kannst verschiedene schöne Designs googeln und leicht selbst anlegen und gestalten.

  • Ziele und Wünsche:

Meine Jahresziele (langfristige Ziele) skizziere ich immer auf einer Doppelseite am Anfang des Jahres.

Kurzfristige Ziele oder Wünsche folgen auf den Seiten danach. Manchmal bleiben diese Seiten am Jahresanfang leer und werden von mir erst später ausgefüllt.

Seine Ziele und Wünsche aber klar zu definieren und zu skizzieren, ist immer sehr hilfreich, um zu wissen, in welche Richtung es geht.

Beispiele für die Gestaltung der einzelnen Tagebuchseiten:
  • Ort und Datum:

Jede Seite sollte zumindest das Datum enthalten.

Ich bin viel unterwegs und schreibe immer, wo ich gerade bin.

Das finde ich immer wieder spannend.

  • Intention für den Tag:

Wenn du morgens in dein Tagebuch schreibst, dann kannst du dir eine Intention für den Tag setzen.

In dieser Energie kannst du dann deinen Tag konzentriert bestreiten.

Eine großartige Möglichkeit, wenn du viel um die Ohren hast, aber dich auf etwas Bestimmtes fokussieren willst.

  • Dankbarkeitsübung:

Frage dich jeden Tag, wofür du dankbar bist.

Am Anfang erscheint das noch recht schwer, aber versuche jeden Tag 1–3 Dinge zu finden, wofür du dankbar bist.

Auf Dauer wirst du feststellen, wie du dabei selbst zufriedener und glücklicher wirst.

Meine Dankbarkeitshighlights halte ich auf meiner Monatsübersichtsseite fest.

  • Tagesablauf & wichtige Ereignisse des Tages:

Die Grundidee des Tagebuchschreibens ist, die Tageserlebnisse festzuhalten.

Wenn dir das am Anfang zu langweilig ist, dann solltest du zumindest das wichtigste Ereignis des Tages festhalten.

Versuche, 1–3 Highlights, Emotionen oder Erlebnisse des Tages aufzuschreiben.

Wenn dir ansonsten gar nichts einfällt, schreibe einfach über das Wetter.

  • Gedanken und Gefühle:

Das Aufschreiben der eigenen Gedanken und Gefühle gehört ebenfalls zur Grundidee des Tagebuchschreibens.

Versuche jeden Tag einmal die stärkste Emotion zu benennen und woher diese kam.

So erlernst du, deine Gefühle besser zu beschreiben, um diese zur Selbstanalyse zu nutzen.

  • Fragen und Antworten:

Bist du nicht inspiriert genug, von deinem Tag zu berichten, dann kannst du dir selbst Fragen stellen und diese für dich beantworten.

Diese Form ist eine großartige Möglichkeit zur Selbstreflexion.

  • Inspirierende Zitate:

Eine großartige Möglichkeit, sich selbst immer wieder zu inspirieren.

Sammle alles, was dich bewegt, und illustriere die Zitate oder sogar Gedichte in deinem Tagebuch.

Wenn du dann durch dein Tagebuch blätterst, kannst du dich von deiner eigenen kleinen Zitatsammlung inspirieren lassen.


Eine Sache noch …

Das war ein sehr langer Artikel.

Danke, dass du mir deine Aufmerksamkeit so lange geschenkt hast.

Zum Schluss habe ich noch eine kleine Belohnung für dich:  

Meine persönliche Empfehlung an Tagebücher

Ich selbst habe vor vielen Jahren die Magie des Tagebuchschreibens für mich entdeckt und will jetzt nicht mehr auf diese Routine in meinem Leben verzichten.

Ich habe mit verschiedenen Arten von Tagebüchern angefangen, bis ich meinen eigenen Stil gefunden habe.

Hier also meine 3 Top-Empfehlungen:

Das 6-Minuten-Tagebuch

Das Tagebuch basiert auf den Prinzipien der positiven Psychologie und ist so konzipiert, dass du täglich nur sechs Minuten benötigst, um deine Gedanken und Gefühle zu reflektieren.

Durch diese Übung soll deine mentale Gesundheit gefördert werden.

Aufgeteilt ist das Tagebuch in 3 Minuten morgens und 3 Minuten abends. Morgens drehen sich die Fragen um Dankbarkeit, Ziele setzen und positive Affirmationen. Abends drehen sich die Fragen um den Erfolg des Tages, den Verbesserungsbedarf und die Dankbarkeit.

Zusätzlich hast du eine Wochenrücksicht und eine Monatscheckliste.

Pro/Contra:

Es ist ein großartiges Tagebuch zum Anfangen. Das Tagebuch ist einfach und schön strukturiert.

Die Seiten sind vorgefertigt und du musst einfach nur ausfüllen, was frei ist.

Dieses Tagebuch ist hervorragend für den Anfang, wenn du dir eine tägliche Routine des Schreibens aufbauen willst.

Das Tagebuch lässt aber leider nicht viel Raum für die eigene Gestaltung, weswegen ich später auf ein leeres Notizbuch umgestiegen bin. Die Prinzipien aus dem 6-Minuten-Tagebuch habe ich aber einfach mit übernommen.

Das One-Line-a-Day-Tagebuch (A 5-Year-Memory-Book):

Dieses Tagebuch ist hervorragend für alle, die nicht viel schreiben wollen.

Für jeden Tag hast du sprichwörtlich nur eine Zeile Platz.

Dies ist ein einfaches Engagement, das für jede Person machbar ist.

Da so wenig Platz vorhanden ist, musst du dich wirklich auf die Highlights des Tages beschränken.

Ich finde das Tagebuch deshalb so spannend, weil jede Seite einen Tag für fünf aufeinanderfolgende Jahre enthält.

Du kannst daher super mitverfolgen, was du am selben Tag der vergangenen Jahre an Erinnerungen oder Ereignissen festgehalten hast.

Pro/Contra:

Ich hoffe, mein eigenes One-Line-a-Day-Tagebuch hält noch die nächsten 2,5 Jahre durch, bis es voll ist.

Ich habe diesem kleinen, handlichen Tagebuch dann doch schon einiges abverlangt. Es hat die ein oder andere Schramme und ist durch das viele Reisen auch etwas gealtert.

Aber anhand dieses kleinen Buches zu sehen, wie sehr sich mein Leben in den letzten Jahren verändert hat, ist unbezahlbar.

Ein Dot-Grid-Notizbuch von Paperblanks:

Seit Jahren nutze ich ein Dot-Grid-Notizbuch (Notizbuch mit gepunkteten Seiten) von Paperblanks.

Ich bevorzuge die Dot-Grid-(gepunkteten) Seiten, weil ich wie auf linierten Blättern einfach gerade schreiben kann. Gerade Schreiben auf einer blanken Seite finde ich schwierig, gerade als Linkshänderin.

Die Dot-Grid-Seiten eignen sich aber auch hervorragend zum Zeichnen und Malen. Das Punktraster unterstützt, ohne zu dominieren.

Für mich ist daher ein Dot-Grid-Notizbuch der beste Kompromiss für ein Tagebuch zum Schreiben und Malen.

Die Marke Paperblanks ist bekannt für ihre wunderschönen Notizbücher, Tagesplaner und Kalender. Diese Produkte sind eine Hommage an die Kunst und Kunstfertigkeit des Menschen.

Sie bieten eine Vielzahl von verschiedenen Designs und Formaten an, und fast immer mit den drei Optionen: liniert, gepunktet (Dot-Grid) und blanko.

Pro/Contra:

Ich bin in all ihre wunderbaren Designs verliebt und es erfreut mich immer noch täglich, wenn ich mein schönes Tagebuch in die Hand nehme zum Schreiben. Auch dieses Gefühl sollte dir ein Tagebuch vermitteln können.

Die Herausforderung an solch einem einfachen Notizbuch als Tagebuch ist jedoch, dass die Seiten leer sind.

Hervorragend, wenn du sehr kreativ bist und schon weißt, was du in deinem Tagebuch alles festhalten willst.

Es bedarf aber definitiv mehr Zeit und einer festen Routine. Gegenüber den anderen Tagebucharten hast du aber ausreichend Platz zum Schreiben und für kreative Ideen.

Eine leere Seite kann abschrecken und frustrieren, wenn du nicht regelmäßig Zeit mit deinem Tagebuch verbringst.

Ein leeres Notizbuch kann am Anfang eine Herausforderung sein, wenn du Schreiben bisher nicht zu einer Routine entwickelt hast.

Wenn du diese Herausforderung trotzdem annehmen willst, dann lese dir noch einmal meine 3 Schritte zum Anfangen und meine Tipps von weiter oben durch.


Du hast es geschafft.

Ich hoffe, du entdeckst die Magie des Tagebuchschreibens bald für dich selbst.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren.


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