
In diesem 8-Wochen-Season-Special begleite ich dich mit kleinen Impulsen und sanften Ideen, wie du gut durch die dunkle Jahreszeit kommst. Jede Woche hat ein eigenes Thema – von Loslassen über Klarheit bis hin zu Vision und Neuanfang. Du kannst meine Blogartikel lesen und meine E-Mails öffnen – mit Fragen zur Selbstreflexion.
Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten
Inhalt
Key-Takeaways:
- Im 8-Wochen-Season-Special erfährst du, wie du gut durch die dunkle Jahreszeit kommst, und setzt dir Ziele für das neue Jahr.
- Eine Vision für das neue Jahr ist kraftvoller als bloße Neujahrsvorsätze und gibt dir eine Richtung.
- Die SMART-Regel hilft dabei, Visionen in konkrete und umsetzbare Ziele zu übersetzen.
- Visionen sind inspirierend, aber sie benötigen SMART-Kriterien für greifbare Schritte und Erfolge.
- Kombiniere Visionen und SMART-Regel für ein erfülltes Leben im neuen Jahr.

Falsche Ziele können dich weiterbringen, als du denkst! Scheitern lehrt dich, was du wirklich willst. Wie? Findest du meinen Blogbeitrag heraus: Wie falsche Ziele uns voranbringen
Der Jahreswechsel ist ein Moment des Wandels: Wir spüren, dass ein neues Kapitel beginnt und wir die Chance haben, unser Leben bewusst zu gestalten. Ziele für das neue Jahr zu setzen bedeutet dabei mehr, als nur gute Vorsätze zu formulieren. Eine Vision für das neue Jahr ist viel kraftvoller als ein klassischer Neujahrsvorsatz. Während Vorsätze oft oberflächlich bleiben („mehr Sport treiben“, „gesünder essen“), öffnet eine Vision den Blick für das große Ganze – für das Leben, das wir wirklich führen wollen.
Doch eine Vision allein reicht dann leider doch nicht ganz aus. Ohne eine konkrete Zielsetzung bleibt sie nur ein reizvoller Gedanke, der uns inspiriert, aber nicht ins Handeln bringt. Erst wenn wir unsere Visionen in klare, umsetzbare Schritte übersetzen, können wir sie Wirklichkeit werden lassen. Genau hier hilft die SMART-Regel, die aus Inspiration greifbare Ziele macht und uns Orientierung für ein erfolgreiches neues Jahr gibt.
🎯 Die SMART-Regel: Visionen konkret machen
Die SMART-Regel ist ein bewährtes Werkzeug, um Visionen in konkrete Ziele zu übersetzen. Sie verhindert, dass Ziele zu vage bleiben, und sorgt dafür, dass du sie Schritt für Schritt erreichen kannst. Ihr großer Vorteil liegt in der Struktur: Ziele werden spezifisch formuliert, messbar gemacht, attraktiv gestaltet, realistisch eingeordnet und mit einem festen Zeitrahmen versehen. So entstehen Klarheit und Orientierung, die besonders im Alltag oder im beruflichen Kontext von unschätzbarem Wert sind.
Doch die Anwendung der SMART-Regel hat auch genau darin ihre Grenzen. Nicht jedes Ziel lässt sich in Zahlen oder Fristen pressen, und manchmal kann die strikte Struktur Kreativität oder langfristige Entwicklungen einschränken. Während die Methode für konkrete Projekte hervorragend funktioniert, kann sie bei offenen, visionären Lebenszielen zu starr wirken.
Visionen motivieren, die SMART-Regel sorgt dafür, dass du ins Handeln kommst. Ohne SMART-Regel bleibt die Vision ein Traum, ohne Vision wird die SMART-Regel zu einer reinen Checkliste.
So funktioniert die SMART-Regel

Die SMART‑Regel ist ein Akronym, das beschreibt, wie gute Ziele formuliert sein sollten. Die Buchstaben stehen für fünf Kriterien, die ein Ziel erfüllen muss, um klar, überprüfbar und erreichbar zu sein.
- Spezifisch: Ein Ziel sollte klar und eindeutig formuliert sein. Statt „Ich möchte fitter werden“ heißt es: „Ich möchte zweimal pro Woche 5 km laufen.“
- Messbar: Fortschritt muss überprüfbar sein. Zahlen, Daten oder konkrete Kriterien helfen dir, Erfolge sichtbar zu machen. Beispiel: „Bis Juni laufe ich 5 km unter 30 Minuten.“
- Attraktiv: Ziele müssen dich emotional berühren. Nur wenn du wirklich Lust darauf hast, wirst du dranbleiben. Frage dich: „Warum ist mir dieses Ziel wichtig?“
- Realistisch: Ziele sollten erreichbar sein. Ein zu hoch gestecktes Ziel führt schnell zu Frustration. Realistisch bedeutet nicht klein, sondern machbar.
- Terminiert: Setze einen klaren Zeitrahmen. Ein Ziel ohne Deadline bleibt oft liegen. Beispiel: „Bis Ende des Jahres habe ich einen Notgroschen von 3.000 € aufgebaut.“
👉 Die SMART-Regel macht aus einer Vision einen konkreten Fahrplan. Sie verbindet Inspiration mit Struktur und sorgt dafür, dass deine Ziele nicht nur gedacht, sondern gelebt werden.
Vorteile der SMART-Regel
- Klarheit: Ziele sind eindeutig formuliert und leicht verständlich.
- Messbarkeit: Fortschritte lassen sich objektiv überprüfen.
- Motivation: Attraktive Ziele steigern die Bereitschaft, dranzubleiben.
- Realismus: Überforderung wird vermieden, da Ziele erreichbar bleiben.
- Struktur: Besonders im Projektmanagement sorgt die Methode für Ordnung und Nachvollziehbarkeit.
Nachteile der SMART-Regel
- Einschränkung der Kreativität: Visionäre oder langfristige Ziele können durch zu viel Struktur eingeengt wirken.
- Kurzfristigkeit: Fokus liegt oft auf klar messbaren Ergebnissen, langfristige Entwicklungen geraten in den Hintergrund.
- Überbetonung von Messbarkeit: Nicht alle Ziele (z. B. emotionale oder kreative) lassen sich in Zahlen ausdrücken.
- Gefahr der Mittelmäßigkeit: Realistische Ziele können dazu führen, dass man sich nicht genug herausfordert.
- Starrheit: Die Methode kann unflexibel wirken, wenn sich Rahmenbedingungen ändern.

Lerne die 5 Gründe kennen, weshalb du deine Ziele nicht erreicht hast, und wie du dir neue Chancen zur Zielverwirklichung gibst.
Hier geht es zum Blogbeitrag: 5 Gründe, warum du deine Ziele nicht erreichst.
Vision vs. SMART-Regel
Eine Vision ist stärker als ein Neujahrsvorsatz, weil sie nicht nur kurzfristige Handlungen beschreibt, sondern ein Bild davon zeichnet, wie wir unser Leben im neuen Jahr gestalten wollen. Sie ist emotional, inspirierend und gibt uns Richtung. Ein Vorsatz sagt: „Ich will mehr Sport machen.“ Eine Vision sagt: „Ich möchte ein Leben voller Energie und Leichtigkeit führen.“
Doch genau hier liegt die Herausforderung: Visionen sind kraftvoll, aber oft abstrakt. Sie geben Orientierung, aber ohne konkrete Schritte bleiben sie eine vage Vorstellung im Kopf. Und hier kommt die SMART-Regel ins Spiel.
Warum SMART trotz Nachteilen sinnvoll ist
- Vision = Richtung, SMART = Weg: Die Vision zeigt, wohin du willst. Die SMART-Regel übersetzt diese Richtung in konkrete Etappen.
- Struktur statt Einschränkung: Auch wenn die SMART-Regel manchmal zu starr wirkt, kannst du sie flexibel nutzen. Sie ist kein Ersatz für die Vision, sondern ein Werkzeug, um sie greifbar zu machen.
- Balance zwischen Inspiration und Umsetzung: Visionen motivieren, SMART sorgt dafür, dass du ins Handeln kommst. Ohne SMART bleibt die Vision ein Traum, ohne Vision wird SMART zu einer reinen Checkliste.

Erfahre, wie du Ziele richtig setzt, wie sie sich unterteilen lassen und warum unser Leben kein Unternehmen ist.
Hier geht es zum Blogbeitrag: „Wie du Ziele richtig setzt!“
Fazit
Ziele für das neue Jahr setzen bedeutet nicht, eine Liste von Vorsätzen abzuarbeiten. Es heißt, eine Vision für ein ganzheitliches, erfülltes Leben zu entwickeln. Mit der SMART-Regel machst du diese Visionen konkret und umsetzbar. Wenn du beide Ansätze kombinierst, entsteht ein harmonisches Bild: Die Vision gibt dir die Richtung, die SMART-Regel zeigt dir den Weg. So wird das neue Jahr nicht nur ein Kalenderjahr, sondern ein Kapitel deiner persönlichen Geschichte – voller Klarheit, Wachstum und Selbstverwirklichung.
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- Positive Affirmationen: Wie sie wirken – und wie sie sich von Manifestieren und Visualisieren unterscheiden

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